Förderverein 5. Sächsische Landesgartenschau 2009 Reichenbach Vogtland Sachsen- Veranstaltungen , Maskottchen , Baumpatenschaft
Presseberichte
Werbetafel Landesgartenschau
Werbung für die Gartenschau: Noch wächst nur Unkraut.
06.09.2006

20 Millionen Euro für Gartenschau

Reichenbach 2009: Das Finanzierungskonzept steht
Reichenbach. Das Finanzierungskonzept für die 2009 in Reichenbach stattfindende 5. Sächsische Landesgartenschau steht. Die Gesamtinvestitionssumme beläuft sich auf rund 20 Millionen Euro. "Die Zahlen sind mit den Förderbehörden abgestimmt", sagte gestern Kerstin Thomä, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Reichenbach im Vogtland 2009 gGmbH (Laga-GmbH), auf Anfrage. Auch wenn noch nicht alles bis ins letzte Detail geklärt ist, bedeutet das: Reichenbach darf mit diesen 20 Millionen Euro rechnen.
Foto: Franko Martin, Text: (ur)
In drei Bereiche fließt das Geld, das der Stadt und der Gartenschaugesellschaft zur Verfügung steht:
- 8 Millionen Euro für die Gestaltung der Freianlagen.

- 7 Millionen Euro für Teilabbruch und Sanierung der vorhandenen Industriegebäude.

- 5 Millionen Euro für Investitionen in den Ergänzungsbereichen, also nicht direkt auf dem genau definierten Areal der Laga, sondern auf angrenzenden Flächen.

20 Millionen Euro - woher kommt das Geld? Das Landesgartenschaugelände liegt im Geltungsbereich mehrerer Förderprogramme, weil die Altstadt besonders vom Niedergang der Textilindustrie betroffen war und seit Mitte der 90er Jahre als Stadtumbaubereich eingestuft ist. Durch die Gartenschau fließen zusätzliche Fördermittel und beschleunigen den Stadtumbau, so Kerstin Thomä. Reichenbach erhält allein rund 6 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm "Soziale Stadt" und 3 Millionen Euro aus dem EU-Programm "Städtische Entwicklung".
Der Freistaat Sachsen lässt sich nicht lumpen und stellt 4,5 Millionen Euro Landesgartenschaufördermittel zur Verfügung. Der Eigenanteil der Stadt Reichenbach liegt ebenfalls bei 4,5 Millionen Euro. Die fehlenden 2 Millionen Euro kommen aus Umweltmitteln sowie über das Straßenbauamt Plauen für den Radwegebau.

Der Fördersegen ermöglicht die Sanierung der Industriebrachen in solcher Weise, dass sie nicht nur zeitlich begrenzt für Ausstellungen der Landesgartenschau genutzt werden, sondern für dauerhafte Nachnutzung zur Verfügung stehen, betont die Geschäftsführerin.

Zu den Maßnahmen auf angrenzenden Flächen gehören die Gestaltung und Begrünung des Altstadtplatzes sowie die Aufwertung des Waldparks zur Schönen Aussicht und der angrenzenden Kleingartenanlagen. Nicht zuletzt sollen attraktive Freizeit- und Sportelemente den Erlebniswert des Areals über die Zeit der Landesgartenschau 2009 hinaus erhöhen. (ur)

Zeitplan

Anfang Juli: Der Planungsentwurf für Freianlagen im Raumbachtal wird der Oberfinanzdirektion Chemnitz zur Prüfung eingereicht. Parallel dazu läuft die Förderantragsbearbeitung der Stadt Reichenbach.
Anfang September: Beginn der Gebäudeabbrüche im Kerngebiet der Landesgartenschau.
Ende September/Anfang Oktober: Renaturierung des Raumbaches (Raumbachtal und Angerviertel). Sanierung der künftigen Blumenhalle sowie des geplanten Informations- und Verwaltungszentrums (ehemals Industriekomplex C. H. Müller).

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