Förderverein 5. Sächsische Landesgartenschau 2009 Reichenbach Vogtland Sachsen- Veranstaltungen , Maskottchen , Baumpatenschaft
Presseberichte
Jens Weber arbeitet aus einem groben Block Stein eine filigrane Tuchrolle mit Schiffchen heraus. Das Kunstwerk soll auf Reichenbachs große Textilvergangenheit Bezug nehmen.
Jens Weber arbeitet aus einem groben Block Stein eine filigrane Tuchrolle mit Schiffchen heraus. Das Kunstwerk soll auf Reichenbachs große Textilvergangenheit Bezug nehmen.
02.05.2007

Treuener Künstler opfert extra Urlaub

Seit gestern werden auf Reichenbachs Markt sechs Skulpturen für Gartenschau-Gelände geschaffen
Unter den Augen der Öffentlichkeit entstehen seit gestern auf dem Reichenbacher Markt sechs Skulpturen des von den Reichenbacher Stadtwerken initiierten Projektes "Kunst am Weg": Drei Kunstwerke aus Stein, zwei aus Holz und eine aus Metall werden bis 12. Mai geschaffen. Die Werke sollen einmal auf dem Landesgartenschau-Gelände ihren Platz finden. Einer der Künstler ist Jens Weber aus Treuen. Mit dem 46-Jährigen sprach Tino Beyer.
Foto: Franko Martin
Freie Presse: Ein bisschen was ist bei Ihrer Arbeit bereits zu erkennen. Was soll's am Ende werden?`
Jens Weber: Ein Kunstwerk, das zu Reichenbach passt: Eine Tuchrolle mit Schiffchen. Ich habe mich dabei von der Vergangenheit Reichenbachs als Standort der Textilindustrie inspirieren lassen. Das entspricht ja auch den Vorgaben des Wettbewerbs.

Freie Presse: Bisher sind Sie für indianische Kunstwerke aus Holz bekannt, hier zeigen Sie eine Arbeit in Stein...
Weber: Ja, ich bin eigentlich Holzbildhauer, aber auch die Arbeit mit Stein mag ich. Es ist natürlich eine langwierige Angelegenheit. Ohne Technik wird man in der Zeitvorgabe fast nicht fertig. Ich habe deshalb schon zu Hause etwas vorgearbeitet.

Freie Presse: Haben Sie bereits Erfahrungen, wenn Ihnen Menschen bei der Arbeit zuschauen?

Weber: In dieser Form ist das für mich das erste Mal.

Freie Presse: Was machen Sie im richtigen Leben?

Weber: Seit März arbeite ich als Betriebshandwerker im Freizeitpark Plohn. Für die Tage jetzt darf ich dankenswerter Weise schon Urlaub nehmen. Als ich mich im Januar hier beworben hatte, war das mit den neuen Job noch nicht klar.

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