Förderverein 5. Sächsische Landesgartenschau 2009 Reichenbach Vogtland Sachsen- Veranstaltungen , Maskottchen , Baumpatenschaft
Presseberichte
Steg
Steg verbindet
28.04.2009

Steg verbindet Altes und Neues


Reichenbach – Mit dem Stadtsteg vom Landesgartenschaugelände hinüber zur Burgstraße wurde „in einmaliger Bauweise Altes mit Neuem verbunden“, lobt Reichenbachs Oberbürgermeister Dieter Kießling die Bauleute, Planer und Architekten am gestrigen Nachmittag zur offiziellen Übergabe des Straßenensembles rund um den Kirch- und Altstadtplatz.
Etwa vier Millionen Euro flossen in den vergangenen drei Jahren in die Fertigstellung mehrerer Straßen und Plätze. Fast täglich hätte Kießling seinem Stadtbaudirektor in den Ohren gelegen. Holen wir den Verzug aus dem langen Winter auf, wird alles pünktlich zur Eröffnung der Landesgartenschau fertig, wenn Tausende die Stadt besuchen kommen? Es ist geschafft, wenngleich zur Einweihung hier und da noch Handwerker alle Hände voll zu tun hatten – und die Reden von Winkelschleifergeräuschen und vom Lärm der Baumaschinen übertönt wurden.
Im Ensemble zwischen Burgstraße, Blumengasse/Neustädtel und Schießgasse wurden neben Versorgungsleitungen der Straßenbelag erneuert, Rad- und Gehwege sowie Stützmauern ergänzt, Granitsteinpflaster verlegt, die Straßenbeleuchtung erneuert, Bepflanzungen vorgenommen und Stadtmöbel aufgestellt. Beim Bau der Rotschauer Straße wurde das Brückenbauwerk über den Raumbach durch eine moderne Stahl-Betonbrücke ersetzt. In dieses Bauvorhaben eingeschlossen war außerdem der Neubau des Rad- und Gehweges von der Brücke bis zum Gelände Unterer Bahnhof, der unmittelbar dem Verlauf de Raumbaches folgt. Neben dem Bau der Brücke in der Schießgasse wurde auch hier die Radweganbindung des Raumbachtalradweges in Richtung Mittelgasse fortgesetzt. Somit ist dieser nach Ende der Landesgartenschau von Hauptmannsgrün nach Mylau durchgängig befahrbar.


Alle Maßnahmen wurden im Wesentlichen aus den Programmen „Stadtumbau Ost“, „Verbesserung de regionalen Wirtschaftstruktur“ und aus dem Programm „Soziale Stadt“ beziehungsweise Stadtsanierungsprogramm“ mit durchschnittlich 70 Prozent gefördert. Viele Anwohner hätten selbst mit Hand angelegt und ihre Grundstücke mit Unterstützung durch Fördermittel und erheblichen Eigenanteilen in Ordnung gebracht und für den Baulärm Verständnis aufgebracht, wofür das Stadtoberhaupt „Danke“ sagte.

Text: (pdk)



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